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Was lernt das Kind in der Spielgruppe? Für das Vorschulkind steht das Spiel im Zentrum seines Lebens. Spielend lernt es sich und seine Umwelt kennen und macht dabei ständig neue Erfahrungen.
Spielgruppen sind ein soziales Erfahrungsfeld. Die Kinder lernen dabei, ihren eigenen Platz in einer Gruppe Gleichaltriger zu finden. Sich behaupten, Rücksicht nehmen, sich gegenseitig mit Stärken und Schwächen akzeptieren, einander helfen, aufeinander hören, aber auch streiten und wieder Frieden schliessen sind Bestandteile des Gruppenlebens.
In der Spielgruppe wird gespielt, mit verschiedensten Materialien gewerkt, gesungen, gemalt, geknetet, musiziert, gelärmt, Geschichten erzählt. Spielerisches Erleben, lustbetontes Erproben, gemeinsames Tun steht im Zentrum aller Aktivitäten und nicht die Herstellung von Bastelprodukten.
Die altersgemässen Bedürfnisse berücksichtigen heisst, dass alle Angebote im spielerischen wie auch im kreativen Bereich freiwillig sind, so dass das Kind die Möglichkeit hat, sich auch zurückzuziehen, zu beobachten, seinen eigenen Rhythmus zu leben und auf seine Art am Geschehen teilzunehmen. Die Spielgruppe hat daher keinen Spiel- und Lehrplan. Die Kinder bestimmen weitgehend die Aktivitäten. Die Leiterin bietet dazu einen grossen Freiraum und klare Grenzen.
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